Abschlusstagung des Modellprojekts jmd2start

Junge, geflüchtete Menschen brauchen schnell und oft auch längerfristig persönliche, lebensnahe und kompetente Begleitung. An bundesweit 24 Standorten der Jugendmigrationsdienste (JMD) wurde seit 2015 im Modellprojekt jmd2start - Begleitung für junge Flüchtlinge erprobt, wie Teilhabe für junge geflüchtete Menschen ermöglicht und gestaltet werden kann: in Einzelberatungen informieren sich junge Ratsuchende zu Themen wie Sprachkursen, Schulbesuch, Ausbildung und Arbeit und entwickeln eigene Perspektiven für ihr Leben in Deutschland. In Sprachtrainings, Beruf-Coachings, Sport- oder Musikworkshops entdecken die jungen Menschen, gemeinsam mit anderen Jugendlichen, ihre Talente.

Wie gelingt das gut? Mit Zuhören, Know-How und starken Partnern. MitarbeiterInnen der jmd2start-Standorte berichteten über ihre Erkenntnisse und Wirkungen bei der jmd2start-Abschlusstagung am 13. September 2017 in Berlin. Prof. Dr. Naika Foroutan von der Humboldt-Universität zu Berlin verortete in ihrem Impulsvortrag das Thema Migration und Teilhabe im Diskurs zum Einwanderungsland Deutschland. In Fachforen vertieften die TeilnehmerInnen aktuelle Herausforderungen der Beratungsarbeit.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Bildergalerie, die Präsentationen der ReferentInnen und Poster zur Arbeit der jmd2start-Standorte.

Tagungsdokumentation

Bildergalerie

Bildnachweis: Markus Hertzsch, JMD Servicebüro