Abschlusstagung des Modellprojekts jmd2start

Junge, geflüchtete Menschen sind die Akteurinnen und Akteure für ihr Leben in Deutschland. Um sie beim Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit zu unterstützen, kommt es auch auf die gute Zusammenarbeit von Fachdiensten, Behörden und ehrenamtliche Initiativen vor Ort an - um ihnen Zugang zum passenden Angeboten zu eröffnen.

Wo dies bereits gut gelingt und wie Strukturen noch besser ausgestaltet werden müssen, diskutierten die fast 200 Teilnehmenden bei der Abschlusstagung des Modellprojekts jmd2start am 13.09.2017 in Berlin. Die MitarbeiterInnen der 24 Modellstandorten der Jugendmigrationsdienste berichteten über ihre zweijährigen Erfahrungen - gemeinsam mit Kooperationspartnern. Prof. Dr. Naika Foroutan von der Humboldt-Universität zu Berlin verortete in ihrem Impulsvortrag das Thema Migration und Teilhabe im Diskurs zum Einwanderungsland Deutschland. In Fachforen vertieften die TeilnehmerInnen aktuelle Herausforderungen der Beratungsarbeit.

In der Dokumentation zur Tagung lesen Sie u.a.,

  • warum Integrationspolitik erweitert gedacht werden muss - S. 7,
  • weshalb Teilhabeprojekte für geflüchtete Menschen oft zu kurz gedacht sind - S. 8 und
  • wie die Performance der Gruppe OpenUp! aus Hamburg die Teilnehmenden fast sprachlos machte - S. 13.

Zwar endet das Modellprojekt mit Jahresende - doch: Alle Jugendmigrationsdienste, darunter auch die bisherigen 24 Modellstandorte, beraten und begleiten junge, neuzugewanderte und geflüchtete Menschen auch in 2018 weiter.

Die Tagungsdokumentation, Präsentationen und Bildergalerie finden Sie im unteren Teil der Seite.

 

Tagungsdokumentation

Bildergalerie

Bildnachweis: Markus Hertzsch, JMD Servicebüro